Tages-Anzeiger



Warum der Böögg keine Frauen mag

Von . Aktualisiert am 07.04.2010

Gerade zwei Autoren haben in ihren neuen Büchern einen weiblichen Blick aufs Sechseläuten geworfen. Heute lesen sie daraus.

Konfliktherd Sechseläuten: Im Buch kann frau hier auch als Leiche enden.

Konfliktherd Sechseläuten: Im Buch kann frau hier auch als Leiche enden.


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Gleichberechtigung und Sechseläuten sind Begriffe, die sich nur mässig vertragen. Während die Herren feiern, dürfen die Damen lediglich Küsschen verteilen und für Blumennachschub sorgen. Warum das so ist, hat Ruth Righetti in ihrem Buch «Die andere Sicht auf das Zürcher Sechseläuten - Männer, Frauen, Macht, Geschichte» untersucht. Was dabei herausgekommen ist, trägt sie in Auszügen vor. Auch Autor Michael Theurillat äussert sich lesend zum Thema Frühlingsfest und Frau. In seinem Krimi «Sechseläuten» muss Kommissar Eschenmoser herausfinden, warum eine Fifa-Mitarbeiterin sich am gleichnamigen Fest hat erstechen lassen. Florian Funk spielt dazu Klarinette. (ish)

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