Schnappschüsse und Spiegeltanz
Von Daniel Morgenthaler. Aktualisiert am 08.03.2010
Eine Performance dauert, sagen wir, eine Stunde. Eine Ausstellung hingegen ist während Hunderten von Stunden zugänglich. Wie aber verlängert man nun eine Performance, damit sie ebenfalls so lange dauert? In der Gruppenausstellung «While Bodies Get Mirrored» im Migros-Museum gehen das die 13 Künstler ganz unterschiedlich an: Die Amerikanerin Babette Mangolte etwa hat in den Siebzigerjahren die berühmten Performances von Trisha Brown fotografisch dokumentiert. William Forsythe dagegen fügt unzählige Spiegel zu einer Installation, die wie ein Still aus einer Choreografie erscheint. Und mit Silke Otto-Knapp stockt die Bewegung selbst in der Malerei nicht.
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