Fliegen und feuern
Von Andreas Scheiner. Aktualisiert am 03.02.2010
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Eben hat sie ihn nach der Grösse gefragt - seines Flugmeilenkontos.
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Wo & Wann
| Zürich · Winterthur · Region | Heute![]() |
|---|---|
| Trafo, Baden | 20:30 |
| Pathé, Dietlikon | 18:30, 21:00 |
| Neues Kino, Rorbas-Freienstein | 20:00 |
| Passerelle, Wattwil | 20:15 |
| Kiwi, Winterthur | 17:30, 20:15, 22:45 |
| Schlosskino, Wädenswil | 18:15 |
| abaton, Zürich | 17:45, 21:00, 23:45 |
| Arena Filmcity, Zürich | 14:30, 17:30, 20:30 |
| Arthouse Alba, Zürich | 20:30 |
| corso, Zürich | 15:00, 17:45, 20:45 |
Trailer
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322 Tage im Jahr jettet Ryan (George Clooney) durch Amerika und führt Entlassungsgespräche. Ebenso gekonnt wie er sein Rollköfferchen durch die Flughäfen manövriert, macht er den Gekündigten ihre dürftigen Abfindungspakete schmackhaft. Die einzige Statusangst, die er kennt: den Frequent-Flyer-Status zu verlieren.
Doch dann beschliesst seine Firma, Kündigungen in Bälde nur noch per Videochat durchzuführen. Ryan ist verzweifelt. Völlig den Boden unter den Füssen verliert der eingefleischte Einzelgänger, als er in einer Geschäftsfrau (Vera Farmiga) eine verwandte Seele ausmacht: Nun muss er sich entscheiden, welchen Anschluss er nehmen will.
Nach der Tabakindustrie mit «Thank You for Smoking» und Teenagerschwangerschaften mit «Juno» nimmt sich Jason Reitman erneut ein heikles Thema vor: die Wirtschaftkrise. Und erneut gelingt ihm ein Meisterstück. Zwar ist «Up in the Air» im Unterschied zu den Vorgängern mehr Drama als sarkastische Komödie, doch ist der Film umso ergreifender. Insbesondere imponiert, wie Reitman mitten in Fliessbandkündigungen und Frequent-Flyer-Fachsimpeleien eine ehrlich verlogene Liebesgeschichte erzählt. Ein angenehm geerdeter Clooney trägt das Seine dazu bei, dass Reitman mit «Up in the Air» endgültig abhebt.
Up in the Air
| Regie: | Jason Reitman |
| Produktion: | USA 2009; 105 min. |
| Genre: | Comedy, Drama, Romance |
| Erstaufführung: | 04.02.2010 |
| Darsteller: | George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Amy Morton |
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4 KOMMENTARE
Martin Derungs
Ja, nicht schlecht. Sehr klischeehaft, die Figuren, aber es macht Spass, ihnen zuzusehen, und neben den lustigen und leichten Momenten gibt es auch viele Berührungen mit dem "Ernst" des Lebens, über die der Film nicht leichtfertig hinweggeht, er lässt dem Zuschauer Zeit. Die Filmmusik hat mir besonders gefallen. Netter Film.
aen varga
der neigt aber zur langeweile, der film. es hat zwar eine gute ebene, die durchaus sehr philosophisch betrachtet werden könnte, aber nur andeutungsweise zur sprache kommt. der rest: ziemlich plump, irgendwie.
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