«Offenes Singen» in der Tonhalle
Von Anna Kardos. Aktualisiert am 17.12.2010
O kommet, all ihr grossen und kleinen künftigen Opernstars. All ihr «Gwundrigen», die ihr während eines Konzerts schon mal gedacht habt: «Das will ich auch mal.» All ihr Naseweisen, die sich sagen: «Das kann ich besser.» Und natürlich all jene, die einfach grundsätzlich gerne singen. Denn: Beim Adventssingen im grossen Saal der Tonhalle muss sich niemand ausgeschlossen fühlen, alle sind herzlich willkommen.
Lange üben muss dafür niemand. Die Methode von Dirigent und Moderator Michael Gohl basiert auf einem lange erprobten Familienrezept – einigen mögen die Kinderkonzerte seines Vaters Willi Gohl noch in bester Erinnerung sein – und nennt sich «Offenes Singen». Das funktioniert wie ein kollektiver Mini-Gesangskurs. Interessierten werden da einzelne Stimmbandkniffe gezeigt, die aus brummenden Bären auch mal tirilierende Lerchen machen. Und sollte es beim einen oder anderen doch nicht auf Anhieb klappen, dann entdeckt er vielleicht doch, wie viel Spass Singen bereiten kann.
Auf diese Art gibt es am Sonntag in der Tonhalle zehn mehr oder weniger bekannte Weihnachtslieder zu entdecken, vom Gospel bis zum ukrainischen Volkslied. Begleitet wird der Ad-hoc-Chor je nach Lied von einem hoch motivierten Jugendorchester oder einer Jazzband. Und selbst für überzeugte Singmuffel ist gesorgt. Dann nämlich, wenn zwischen den Weihnachtsliedern der Kinderchor Zollikon gemeinsam mit dem Jugendchor Zürich Gesänge von Benjamin Britten oder David Willcocks anstimmt oder wenn die Konsi Strings Zürich konzertante Serenaden Wolfgang Amadeus Mozarts darbieten.
11:15 und 14:15, Tonhalle
Eintritt 10/25/35 Franken. Ab 5 Jahren
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2 KOMMENTARE
muss immer wieder feststellen, dass der TAGI berichte nicht erscheinen lässt obwohl diese vom inhalt her korrekt und sauber sind........




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