Club Flamingo: Neuer alter Glanz
Von Thomas Wyss. Aktualisiert am 11.05.2010
Maurice «Momo» Mobetie sagt, er sei stolz, dass sie es geschafft hätten, die Geschichte des Flamingo weiterzuschreiben. Das sind grosse Worte. Denn das «Flämmli», wie der Laden in den 80er-Jahren genannt wurde, war nicht irgendein Nachtclub, es war zusammen mit dem Roxy an der Beatengasse jener Hotspot, den halb Europa kannte. Im Privé-Raum, der seit dem 1. Mai als Fumoir genutzt wird, tranken sich Mick Jagger oder Prince nach Zürcher Konzerten ins Hallelujah. Und wer es von den Normalsterblichen schaffte, an Türsteher Ueli (auch bekannt als «Der Mann mit dem Fön» - und zwar keiner, mit dem Mann die Haare trocknet!) vorbeizukommen und in dieses Schlaraffenland im sechsten Stock vorzudringen, wo Huren mit Politikern flirteten und Grünschnäbel in einer Nacht erwachsen wurden, fühlte sich oft selbst wie ein kleiner Star.
Tempi passati. Als Momo zusammen mit Claudio Cerullo das Lokal im Herbst 2007 übernahm, war es arg heruntergewirtschaftet. «Beim Umbau haben wir sogar zwei eingemauerte Pistolen gefunden», so der 31-Jährige. Nach der Renovation ging es darum, dem Club wieder ein Publikum zu finden. Dabei setzte man auf Latin, Hip-Hop, R’n’B und Eighties-Hymnen. Das habe gut funktioniert, sagt Mobetie. «Schwierig aber war, dass die Leute immer das Programm checken mussten, schliesslich will ein Salsa-Fan nicht zu Synthiepop tanzen.» Deshalb hat man das Konzept jetzt angepasst: Stamm-DJ Vega S und renommierte Gäste wie Sir Colin spielen jeden Abend hippe Club-Tracks aus allen Stilrichtungen. Parallel zur Neuausrichtung gabs ein Re-Design. Dessen Herzstück ist das LED-Lichtprogramm, mit dem man den verwinkelten Raum in wechselnden Farben illuminieren kann. Zurück sind auch die Stars - Stars wie Alicia Keys, die hier am Montag ein Aftershow-Konzert geben wird.
Laute Kundschaft
Die langen Schlangen, die sich jedes Wochenende vor dem Club bilden, sind der Beweis, dass das Flamingo zurück ist im Rampenlicht. Die Kehrseite der Medaille ist der Lärm, den das Partyvolk auf der Strasse veranstaltet. Mobetie: «Wir appellieren vehement an unsere Gäste, die Nachtruhe nicht zu stören. Als Zeichen unseres guten Willens stellen wir den Anwohnern den Club unter der Woche für einen bescheidenen Betrag zur Verfügung, wenn sie eine Party veranstalten wollen.» Die Geschichte des Flamingo wird also weitergeschrieben - wenn auch deutlich gesitteter als in den Achtzigern.
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4 KOMMENTARE
Ich kann nur aus eigener Erfahrung bestätigen, es ist der BESTE Club in Zürich. Ich war schon "Flämmli Member" und der Ueli war immer korrekt, und so ist es auch jetzt wieder. Daher ist das „Flamingo“ für mich jetzt wieder die erste Adresse. Alles ist einfach richtig am richtigen Ort, von den Jungs und Mädels an der Türe und hinter der Bar, bis hin zu DJs der GL. Einfach nur: TOP und unbedingt so weiter!
Flamingo ist der beste Club der Stadt!!!! Ein vorzeige Club um es genau zu benehnen, wahrscheinlich kommst du nicht rein Dorian, Flamingo ist ab 2o jahren und die meisten Clubs ab 18 Jahren, also last das Flamigno mal in ruhe, hate it or love it!!!! BEst Place in Zurich, super shcöne Frauen und mega Stimmung, das ist meine Meinung!!!! Flamingo Rocks!!!!
Ohhh Man.....Flamingo was my second Home back in the 80ths!! Was waren das Zeiten mit Gino en meinen anderen Homies aus der Gang.....Good Memory's!! Coming soon to CH....and will check the New Flämi out!!!Btw......yeahhh Ueli was the Man!!!! Greetz from AmsterdaM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Sidy




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