Pizza, Amore - e basta!
Von Esther Kern. Aktualisiert am 04.01.2012
| Adresse: | Brauerstr. 15 8004 Zürich |
| Telefon: | 044 242 53 60 |
| Öffnungszeiten: | Mo-Fr 11.30-14 und 18-24, Sa/So 18-24 Uhr. |
User-Rating
Profil
Preise
Moderat
Ambiente
Einfach/ungezwungen
Kriterien
Garten/Terrasse, Kinderfreundlich, Kreditkarten - Ja, Rollstuhlgängig - Nein
Restaurantarten
Restaurant
Restaurant-Küche
Italienisch, Pizzeria
Hier geht man rein, raus, und vergisst. Die Pizzeria Mario ist seit eh und je ein Ort, der keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ausser man lernt hier die Liebe seines Lebens kennen. So geschehen vor sieben Jahren bei uns. Dann fühlt man sich diesem Lokal natürlich verbunden. Darum besuchten wir es immer mal wieder in den letzten Jahren – leider hatte es aber nie eine Chance, in die Kränze zu kommen, sollten wir je eine Hochzeits-Lokalität benötigen. Zwar assen wir hier immer gute Pizza; alles andere aus der Küche wiederum war die Erinnerung nicht wert.
Seit kurzem hat die Pizzeria neue Eigentümer. Das Lokal war zwei Monate geschlossen und wurde offenbar leicht renoviert. Grund für uns, hier mal wieder reinzuschauen. Viel verändert hat sich nicht. Einzig die altrosa Wände sehen aus wie frisch gestrichen. Passend zum kitschigen, mannshohen Wandbild von Venedig aus früheren Zeiten.
Auch der Kellner von früher ist noch da, aushilfsweise, wie er sagt. Wir bestellen eine Pizza al Tonno (20 Fr.) und ein Mittagsmenü, das auf der Karte mit «Hosso buco» (Fr. 22.50, inkl. Salat / Suppe) angegeben ist. Die Tortellini in Brodo, die wir zudem zur Vorspeise ausgesucht haben, kommen schnell – die Brodo entpuppt sich als Fertigbouillon. Jetzt hoffen wir auf den Hauptgang. Leider zeigt sich auch hier: In einer Pizzeria isst man am besten Pizza. Das Ossobuco ist zäh, und wir mögen kaum die Hälfte davon essen. Der Kellner erklärt auf Nachfrage – ehrlich und charmant – ja, da sei leider eine kleine Panne passiert. Der Koch habe gemeint, das Ossobuco stehe erst am Dienstag auf der Karte. Als er am Montagmorgen gekommen sei, habe die Zeit nicht mehr gereicht, das Fleisch lang genug zu schmoren.
Unsere Pizza hingegen, die schmeckt. Nicht aussergewöhnlich gut. Aber solide, ein leckerer Teig, fein bestückt. Die Tomatensauce hätte etwas mehr Salz und Gewürze vertragen.
Der Kellner, dem die Ossobuco-Geschichte sichtlich nicht behagt, serviert uns gratis und franko ein Tiramisù und zwei Espressi. Eine nette Geste, die zu diesem fast schon altmodischen Lokal passt. Wir kommen wieder, bleiben bei der Pizza – und der grossen Liebe.
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2 KOMMENTARE
Wenn die Pizzen wirklich so anständig daherkommen wie auf dem Bild, dann lohnt es sich echt dort mal Essen zu gehen!



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