Der Kreis öffnet sich
Von Mauro Guarise. Aktualisiert am 08.12.2011
| Adresse: | Sihlstrasse 59 8001 Zürich |
| Telefon: | 043 497 25 28 |
| Url: | http://www.barbasso.ch |
| Öffnungszeiten: | Mo-Sa 8-0.30, So 10-18 Uhr |
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Profil
Preise
Moderat
Ambiente
Einfach/ungezwungen
Restaurantarten
Restaurant
Restaurant-Küche
Frische Marktküche
Es tut sich was im Zentrum. Nachdem junge, urbane Feinschmecker das Gebiet zwischen Bahnhof, Stauffacher und Sihlporte lange mieden, buhlen jüngere Gastronomen mit Lokalen in der City derzeit um deren Aufmerksamkeit. Über das Helvti Diner und die Schützengasse hat der «Züritipp» bereits berichtet. Seit gut einem Monat hat auch die Bar Basso an der Sihlporte geöffnet. Hinter dem Basso steht mit Franziska Kempf und Marcel Erzinger ein Duo, das die Zürcher Gastroszene mit dem Rosso im Kreis 5 gehörig aufgewirbelt hat. Warum zieht es sie nun in den Kreis 1? «Wir gehen gerne an Orte, an denen wir etwas bewegen können», sagt Kempf. Der Standort hat es in sich: Er liegt zwischen dem Hallenbad City, das nächsten Sommer wiedereröffnet wird, und Zürichs neuem Casino (Eröffnung Ende 2012). Laufkundschaft wird garantiert sein.
Das Geschäft ist ordentlich angelaufen. Kempf: «Mittags und abends läuft es gut, am Morgen und Nachmittag sind wir noch nicht ausgelastet.» Dies könnte sich bald ändern, denn hier wird ein sehr feiner Kaffee serviert, und am Wochenende steht ein Brunch im Angebot. Vor allem aber dürfte sich rasch herumsprechen, dass man im Basso nicht nur sehr gut, sondern auch Aussergewöhnliches isst.
Auf der alpin-mediterranen Karte, die Sanne Eisenring (ehemals Sous-Chefin im Hotel Greulich) verantwortet, finden sich beispielsweise Milken, die mit Pilzen auf einer Schnitte Focaccia zubereitet werden. Ein herzhaftes, dank dem Peterlipesto aber auch delikates Gericht, das bei uns sehr gut ankam. Auch Randen isst man in Zürich nicht oft, im Basso sind sie als unaufgeregte Variation mit Apfel, Ziegenkäse und Rosmarin im Angebot. Wenig bekannt ist bei uns der Grünkohl. Das herbe und dunkelgrüne Gemüse passte hervorragend zum geschmacklich sanfteren Emmentaler Lammkarree, das dunkelrosa und zart auf den Tisch kam.
Schade nur, dass sich die Ricottagnocchi als Schupfnudeln entpuppten – die hätten wir so nicht bestellt. Doch das pikante Muschelsauté mit Knoblauchbrot hatte uns zuvor so gut gestimmt, dass wir nicht reklamieren mochten.
Apropos Reklamieren: Während der Service im Rosso jahrelang gegen einen schlechten Ruf kämpfte, zeigte sich die Bedienung im Basso kompetent, freundlich – und sehr flexibel. Unsicher bezüglich der Weinwahl, durften wir einige Tropfen probieren. Auch wann der Hauptgang serviert werden sollte, konnten wir selber bestimmen. Überhaupt, die Bar Basso (wo es übrigens auch Pizza gibt) macht einen reiferen Eindruck als das Rosso. Dazu Kempf: «Das Rosso verstehen wir als Labor, dort wechselt die Karte täglich. Hier gehen wir es ruhiger an.» Gute Nachrichten für einen Stadtteil, der sich gastronomisch schnell entwickelt.
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7 KOMMENTARE
Service is terrible. The waitress were very rude and almost yelled to me and my friends. Wenn we arrived, we waited for 3 minutes at the door to be hosted, nobody came to talk to us, so we decided to take one of the many free tables, which had no "Reserviert" indication. We ordered our drinks, our food and after 40 minutes the waitress said in a very agressive way, leaning forward over the table to make herself very clear, that we had no right to sit wherever we wanted, the table was reserved and in all bars in ZH you have to wait or look for the waiter before you sit. She wanted that we immediately take our belongings and leave the table (even after ordering). After being very polite to her, we ordered the bill and asked to cancel the dinner order. We just wanted to leave.
Das Barbasso ist für eines der besten Orten in Zürich um einen tollen kulinarischen Abend zu verbringen. Die Küche ist ausgesprochen raffiniert und der Service kompetent. Vor allem Eva's Weinempfehlungen harmonieren perfekt zu den auf den Punkt gebrachten Kreationen der Küchen-Chefin Sanne Eisenring. Für solch ein Paket bin ich auch bereit die entsprechenden Preise zu bezahlen. Top.
Das Barbasso ist für eines der besten Orten in Zürich um einen tollen kulinarischen Abend zu verbringen. Die Küche ist ausgesprochen raffiniert und der Service kompetent. Vor allem Eva's Weinempfehlungen harmonieren perfekt zu den auf den Punkt gebrachten Kreationen der Küchen-Chefin Sanne Eisenring. Für solch ein Paket bin ich auch bereit die entsprechenden Preise zu bezahlen. Top.
Unfreundlicher Service, gute Pizzen Obwohl wir eine grössere Gruppe waren und dementsprechend viel Umsatz geniert haben, wurden wir in der Bar Basso vom Personal sehr unfreundlich und teilweise sogar arrogant behandelt. Die Pizzen hingegen waren sehr lecker, aber was uns das Service Personal während unserem Besuch geboten hat, war wirklich selbst für Zürich Verhältnisse erschreckend!
also wenn das die gleich arroganten Kellner sind wie im Rosse dann gehe ich dort nicht hin. dort lassen sie die gäste 1 stunde für eine Pizza warten.
Vorweg: Das Essen ist empfehlenswert. Leider muss man viel Geduld mitbringen, wenn man in der Bar Basso speist. Eigentlich wollte ich mir bloss für ein kurzes Abendessen gönnen. Das "kurze" Abendessen mit drei Gängen dauerte dann von 18.30 bis 21.30 Uhr. Vor allem der Dessert ging komplett unter - Wartezeit ca. 45 Minuten. Als Trost: Nachdem ich nachhakte wurde ein Kaffee offeriert.




